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INQA Initiative Neue Qualität der Arbeit

„Zukunftsfähige Organisationskultur“

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die Initiative Neue Qualität der Arbeit ins Leben gerufen. Es handelt sich um ein Audit, das konkrete Unterstützung für mittelständische Unternehmen, Verwaltungen und Non Profit – Organisationen anbietet, wenn sie den Weg zu einer motivierenden, modernen und nachhaltig gelebten Arbeitskultur gehen wollen.

Die Idee basiert auf dem Grundgedanken, dass die Digitalisierung der Arbeitswelt keineswegs ein ausschließlich technologischer Prozess ist, sondern eine Veränderung der Formen von Kooperation, Kommunikation und Führung impliziert. Mit anderen Worten: Die Innovationsfähigkeit von Organisationen ist in einer dynamischen Umwelt nur dann auf stabilem Fundament, wenn der technologische Wandel mit einem kulturellen Wandel verbunden ist.

Das Audit der Initiative Neue Qualität der Arbeit führt zu  einem Zertifikat, das der jeweiligen Organisation ein entsprechendes Niveau ihrer Kultur bestätigt. Daraus ergeben sich Vorteile in der Wettbewerbspositionierung und in Bezug auf die Attraktivität für fachlich hoch qualifizierte Arbeitskräfte.

Die Initiative wird von Bund, Ländern, Verbänden und Institutionen der Wirtschaft, Gewerkschaften, Bundesagentur für Arbeit, Unternehmen, Sozialversicherungsträgern und Stiftungen getragen.

Die Initiatoren haben Wert darauf gelegt, dass der Prozess der Auditierung schlank und kostengünstig realisiert wird, um allen interessierten Organisationen Zugang zu diesem exzellenten Produkt zu ermöglichen.

Die Durchführung des Audits läuft über akkreditierte Prozessbegleiter, die in diesem Bereich Expertise und Erfahrung nachgewiesen haben. Unser Geschäftsführer, Gerd Pütz, gehört zu den akkreditierten Begleitern. Wenn Sie Interesse an näheren Informationen haben, wenden Sie sich über seine Mailadresse gerd.puetz@agenda-consult.de an ihn.

Detaillierte Informationen finden Sie auch auf der Website der Initiative: www.inqa-audit.de

Ohne Führung is alles nix

Wenn es noch einer weiteren Bestätigung der Bedeutung von Führung bedarf, so liefert diesen ohne Zweifel die jüngste Umfrage des Gallup Instituts zur Führungskultur vom März 2014.

Jeder achte Mitarbeiter würde seinen Chef vor die Tür setzen – wenn er könnte. Und letzteres sollte nicht beruhigen. Denn dass Arbeitnehmer nicht die Macht haben, ihre Vorgesetzten zu feuern, ist möglicher Weise ein Sicherheitsanker für unfähige Führungskräfte, keineswegs aber ein Garant für motivierte Angestellte und Leistungsorientierte Kooperation. Wohlgemerkt: Wir sprechen nicht über alle Führungskräfte, sondern über einen Teil derselben. Die relative Machtposition von Arbeitnehmern hat sich in vielen Unternehmen verbessert. Die recht gute wirtschaftliche Lage und der Mangel an Fachkräften in vielen Branchen und Arbeitsfeldern führen dazu, dass Arbeitnehmer ein größeres Selbstbewusstsein entwickeln, weil sie wissen oder glauben zu wissen, dass ihre Arbeitskraft attraktiver geworden ist und auch in anderen Unternehmen nachgefragt werden könnte. Der Fachkräftemangel verschiebt die Gewichte auf dem Arbeitsmarkt. Die o.g. Studie meldet: „Angestellte werden untreuer!“ Na klar, denn zwei Drittel von ihnen sehen für sich gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt, lediglich 15% glauben, dass sie nicht gebraucht werden. Eigentlich keineswegs eine problematische Situation, denn umgekehrt ist die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes kein nachhaltiger Motivator. Aber wie sollten Unternehmen darauf reagieren?

Mitarbeiter ausschließlich pekuniär durch Prämien oder Gehaltserhöhungen an ein Unternehmen binden zu wollen, ist laut Bundesagentur nicht immer die beste Lösung: „Ungünstige Arbeitsbedingungen wie häufiger Termindruck, körperliche Belastungen oder Schicht-, Nacht-, Wochenendarbeit gehen mit einem höheren Anteil schwieriger Stellenbesetzungsprozesse einher.

Was uns als Berater und Coaches von Führungskräften aber am meisten aufhorchen lässt, ist die Tatsache, dass ein schon in der Gallup-Studie von 2012 genanntes Phänomen sich bestätigt und sogar verstärkt hat. „Der Kündigungsgrund Nummer 1 ist die unmittelbar vorgesetzte Führungskraft“. Sollte diese Katastrophenmeldung auch nur ansatzweise die Realität in deutschen Betrieben wiedergeben, dann liegen wir richtig, wenn wir die Themen Führungskräfteentwicklung und Führungskultur zu einem Schwerpunkt unserer Arbeit gemacht haben. Führung ist nicht alles, aber ohne Führung ist alles nix.

Siloeffekte durch mangelnde Kooperation führen zu Katastrophen

 

Eine Untersuchung der American Management Association in amerikanischen Unternehmen ergab, dass 83%  der Führungskräfte Silos in ihren Firmen vermuteten. Die Kommunikation verlief vor allem von oben nach unten. Bei der Analyse der Sitzungsprotokolle zeigte sich, dass Vorgesetzte die Ansichten ihrer Mitarbeiter offensichtlich nicht ernst nehmen. Dabei ist der Siloeffekt geradezu eine Garantie für sinkende Produktivität. Mitarbeiter halten ihr Wissen zurück, kommunizieren nur in ihrem eigenen Bereich und geben Informationen nicht an andere Prozessbeteiligte weiter, wenn sie sich davon einen persönlichen Vorteil erhoffen. Die Insassen der Silos wiederum sind unerreichbar für kritische Rückmeldungen von außen. (mehr …)

Agenda Consult beteiligt sich an der Veranstaltung „Expedition Unternehmen“

Die Bonner Synergie Vertriebsdienstleistungs GmbH und der IT – Dienstleister T – Systems Multimedia Solutions starten am 8. Dezember in Dresden mit einer Veranstaltungsreihe „Expedition Unternehmen“. Das Veranstaltungsformat entspricht dem unkonventionellen Titel. Menschen kommen zusammen, um sich über verschiedene Themenfelder unternehmerischer Entwicklung frei auszutauschen und einen neugierigen Diskurs zu entwickeln. Wer Referate und langatmige sogenannte Key Notes gewohnt ist, wird angenehm enttäuscht sein. Maximal zehnminütige Impulse, die die Entdeckerlaune der Beteiligten beflügeln und neuen Ideen freien Raum geben sollen, bilden die Struktur des eintägigen Meetings. (mehr …)